Verantwortlicher und Kontakt
Denes Stolte
Klausingring 21, 13627 Berlin, Deutschland
Geltungsbereich
Diese Datenschutzerklärung gilt für unsere Website und den von uns betriebenen Online-Dienst Mochi Time.
Sie beschreibt, wie wir personenbezogene Daten beim Besuch der Website, bei der Nutzung eines Kontos und bei Kontaktanfragen verarbeiten.
Hosting und technische Verbindungsdaten
Vor Veröffentlichung zu klären
Für den späteren Produktivbetrieb von Mochi Time ist ein virtueller Server (VPS) bei Hetzner geplant.
Beim Seitenaufruf werden deine IP-Adresse und die vom Browser übermittelten Verbindungs- und Anfragedaten verarbeitet, damit die Website ausgeliefert und gegen Missbrauch geschützt werden kann. Für den sicheren Betrieb kommt Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO in Betracht; das verfolgte Interesse ist die Verfügbarkeit und Sicherheit des Dienstes.
Die geprüfte Anwendung begrenzt ihre Zugriffsprotokolle auf technische Angaben wie Zeitpunkt, Anfrageart, Status und Dauer. Sie schreibt keine vollständigen Anfrageadressen, Anfrageinhalte oder Browser-Kopfzeilen in diese Zugriffsprotokolle. Das bedeutet nicht, dass bei vorgeschalteten oder externen Diensten keine weiteren Daten anfallen.
Der konkrete Serverstandort bei Hetzner, Anbieter und Standorte für Sicherungskopien, gegebenenfalls vorgeschaltete Dienste sowie die Speicherfristen der Betriebs-, Fehler- und Sicherheitsprotokolle sind noch zu bestätigen. Auch der Vertrag zur Auftragsverarbeitung und die endgültige Hostingkonfiguration müssen vor dem Produktivbetrieb geprüft werden.
Benutzerkonto und Anmeldung
Bei der Registrierung verarbeiten wir deinen Anzeigenamen, deine E-Mail-Adresse und dein Passwort. Das Passwort wird als Hash gespeichert. Hinzu kommen Kontokennung, Erstellungs- und Änderungszeitpunkte, Bestätigungsstatus, Berechtigungen, Zeitzone und Darstellungswünsche. Ohne die erforderlichen Registrierungsangaben können wir kein Konto bereitstellen; ein Anzeigename muss nicht dein bürgerlicher Name sein.
Für Anmeldung, Abmeldung und Kontosicherheit werden Sitzungskennungen, Token-Prüfwerte, Ablaufzeiten und Sicherheitsereignisse verarbeitet. Zur Begrenzung missbräuchlicher Anfragen werden aus IP-Adresse und gegebenenfalls E-Mail-Adresse geschützte Prüfwerte gebildet. Diese Werte sind pseudonymisiert, nicht anonym.
Für ein unmittelbar mit dir vereinbartes Nutzungsverhältnis dient die Kontoverarbeitung der Bereitstellung des Dienstes (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO). Die Missbrauchsabwehr und Sicherheitsnachweise dienen dem Schutz der Konten und des Dienstes (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Diese Zuordnung ist mit dem tatsächlichen Betriebsmodell abzugleichen.
E-Mails und Kontaktanfragen
Vor Veröffentlichung zu klären
Für Kontobestätigung, Einladungen, Passwortzurücksetzung und Änderungen der Anmeldeadresse verarbeiten wir Empfängeradresse, Nachrichteninhalt, Bestätigungslinks und Zustellstatus. Der Versand dient der gewünschten Kontofunktion und ihrer Absicherung. Bei Kontaktanfragen werden Absenderadresse, Nachricht und gegebenenfalls mitgesendete Angaben zur Bearbeitung der Anfrage verarbeitet.
Kontobezogene Kommunikation kann auf Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO beruhen; für sonstige Anfragen kommt Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO mit dem Interesse an der Bearbeitung deiner Anfrage in Betracht. Versand- und Postfachanbieter, Speicherfristen und gegebenenfalls internationale Übermittlungen sind noch zu bestätigen. Die lokale Entwicklungs-Mailbox ist kein Nachweis für den produktiven Versanddienst.
Arbeitszeiten, Zeitpläne und Datenimport
Mochi Time speichert Arbeitsbeginn und -ende, Pausen, Abwesenheitsarten und -dauer, Arbeitszeitpläne einschließlich früherer Versionen sowie Zeitzonen und Feiertagseinstellungen. Daraus werden deine Zeitübersichten und Salden berechnet. Bei Korrekturen können frühere Arbeitszeitwerte als Änderungshistorie erhalten bleiben, auch wenn der sichtbare Eintrag gelöscht wurde.
Beim Import verarbeiten wir die von dir ausgewählte Datei. Übernommene Originalangaben können auch Notizen, Projekt-, Kunden- und Aufgabenbezeichnungen sowie finanzielle Angaben enthalten. Solche Quelldaten bleiben für spätere Exporte erhalten, auch wenn sie in den normalen Ansichten nicht angezeigt werden. Importiere nur Daten, die du hier verarbeiten darfst; entferne nicht benötigte Angaben über andere Personen vor dem Upload.
Für die von dir angeforderte persönliche Zeiterfassung und Übertragung deiner Daten ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO als Rechtsgrundlage vorgesehen. Gesundheitsdaten und eine Verarbeitung im Auftrag von Arbeitgebern benötigen eine gesonderte Beurteilung.
Krankheitsbedingte Abwesenheiten
Vor Veröffentlichung zu klären
Der Abwesenheitstyp „Krankheit“ kann Informationen über deine Gesundheit offenlegen. Dafür reicht eine gewöhnliche Rechtsgrundlage für die Zeiterfassung allein nicht aus; zusätzlich muss eine Ausnahme nach Art. 9 Abs. 2 DSGVO vorliegen.
Eine dafür geeignete Rechtsgrundlage und deren Umsetzung sind noch nicht bestätigt. Das Eintragen eines Krankheitstags oder das Lesen dieser Erklärung wird nicht als ausdrückliche Einwilligung ausgegeben. Vor dem öffentlichen Betrieb muss eine tragfähige Lösung einschließlich gegebenenfalls erforderlicher Einwilligung, Widerruf und Löschung umgesetzt und geprüft sein. Dies betrifft auch importierte Daten und deren erhaltene Originalangaben.
Cookies und Speicher in deinem Browser
Das Cookie „__Host-mochi-session“ hält deine Anmeldung aufrecht. Es enthält eine zufällige Sitzungskennung, kein Passwort. Es wird nur über HTTPS übertragen und ist für JavaScript nicht lesbar. Seine maximale Laufzeit beträgt 30 Tage; die Anmeldung endet früher, wenn du dich abmeldest oder die Sitzung sieben Tage nicht erneuert wird.
„mochi-public-mode“ speichert die von dir gewählte helle oder dunkle Darstellung öffentlicher Seiten im lokalen Browser-Speicher. „mochi-theme“ speichert den Darstellungsmodus für die App und die Vorschau; eine gespeicherte Kontoeinstellung wird dort übernommen. Diese lokalen Einstellungen haben kein automatisches Ablaufdatum und bleiben bis zum Löschen der Website-Daten oder einer Änderung erhalten.
„mochi-pending-verification“ speichert vorübergehend die eingegebene E-Mail-Adresse und die Wartezeit für einen erneuten Bestätigungsversand im Speicher des Tabs. Die Anwendung löscht diesen Eintrag nach erfolgreicher Bestätigung; ansonsten hängt seine Lebensdauer vom Tab und einer möglichen Sitzungswiederherstellung des Browsers ab.
Die Sitzung und der Speicher für die angeforderte Kontobestätigung dienen den ausdrücklich gewünschten Kontofunktionen. Hierfür kommt § 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG in Betracht. Die Speicherung von Darstellungswünschen ist gesondert auf ihre Erforderlichkeit für die gewünschte Funktion zu prüfen. Eine Ausnahme von der Cookie-Einwilligung ersetzt keine DSGVO-Rechtsgrundlage für personenbezogene Daten.
Empfänger und weitere Dienste
Vor Veröffentlichung zu klären
Technisch zugriffsberechtigte Betreiber und Administratoren können auf Konten und gespeicherte Daten zugreifen; die Software unterstützt außerdem administrative Kontozugriffe, die protokolliert werden. Konkrete Zugriffsberechtigungen und Zwecke müssen für den Betrieb festgelegt sein. Hosting-, E-Mail- und gegebenenfalls Sicherungs- oder Monitoringanbieter sind als Empfänger zu berücksichtigen.
Im geprüften Web-Quellcode sind keine Werbepixel oder Analyse-SDKs eingebunden. Schriftarten und Illustrationen werden von der Anwendung selbst ausgeliefert. Feiertagsdaten ruft der Server über die OpenHolidays API für Deutschland und die benötigten Kalenderjahre ab; dabei werden keine Kontokennung, E-Mail-Adresse, persönliche Regionseinstellung oder Arbeitszeitaufzeichnungen übermittelt. Dein Browser baut dafür keine eigene Verbindung zum Feiertagsanbieter auf.
Die tatsächlich eingesetzten Anbieter und Unterauftragnehmer, mögliche zusätzliche Analyse- oder Monitoringdienste sowie Übermittlungen außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums einschließlich Rechtsgrundlage, Garantien und Bezugsmöglichkeit sind noch zu bestätigen. Eine ausschließlich europäische Verarbeitung wird ohne diesen Nachweis nicht zugesichert.
Speicherdauer und Löschung
Vor Veröffentlichung zu klären
Kontodaten, Zeitaufzeichnungen, frühere Arbeitszeitpläne, Korrekturhistorie und importierte Quelldaten bleiben im aktuellen Entwicklungsstand gespeichert. Es gibt noch keine Selbstbedienungsfunktion zur vollständigen Kontolöschung. Das Entfernen eines sichtbaren Zeiteintrags löscht nicht automatisch seine Änderungshistorie oder erhaltene Importangaben.
Die Gültigkeit eines Bestätigungslinks oder einer Sitzung ist von der Speicherung der dazugehörigen Daten zu unterscheiden. Bestätigungs- und Rücksetzdatensätze, Sicherheitsnachweise sowie Versanddatensätze werden derzeit nicht durch eine allgemeine automatische Löschroutine entfernt. Versanddatensätze können Empfängeradressen und inzwischen ungültige Bestätigungslinks enthalten.
Importvorschauen sind zehn Minuten gültig. Gespeicherte Prüfergebnisse und Prüfwerte werden erst bei einer weiteren Vorschau desselben Kontos entfernt, wenn ihr Ablauf mehr als 24 Stunden zurückliegt. Hochgeladene Dateien werden nicht als Dateien archiviert; bestätigte Importinhalte und Originalangaben bleiben Teil des Kontos. Exporte werden als Download erzeugt und nicht als Archivdatei auf dem Server gespeichert.
Die Schutzwerte zur Anfragebegrenzung werden nach vollständiger Wiederauffüllung des Anfragebudgets zuzüglich einer Stunde zur Bereinigung vorgesehen; die tatsächliche Entfernung erfolgt durch den Bereinigungslauf. Abgelaufene Browser-Sitzungsdatensätze werden in begrenzten Mengen bei neuen Sitzungen bereinigt. Daraus ergibt sich keine garantierte vollständige Löschung nach einem festen Zeitintervall.
Vor Veröffentlichung fehlen verbindliche, tatsächlich umgesetzte Fristen beziehungsweise Löschkriterien für diese Datenkategorien, Kontaktanfragen, Protokolle und Sicherungskopien. Auch die Bearbeitung von Löschanfragen und die erneute Anwendung von Löschungen nach einer Wiederherstellung müssen festgelegt werden. Unbegrenzte Speicherung wird hier nicht als zulässig erklärt.
Deine Rechte und verfügbare Funktionen
Nach Maßgabe der DSGVO kannst du Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung und Datenübertragbarkeit verlangen. Wenn eine Verarbeitung auf Einwilligung beruht, kannst du diese für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bisherigen Verarbeitung bleibt davon unberührt.
Widerspruch: Soweit wir Daten auf Grundlage berechtigter Interessen verarbeiten, kannst du aus Gründen deiner besonderen Situation widersprechen (Art. 21 DSGVO). Wende dich für deine Rechte an den oben genannten Verantwortlichen. Eine Anfrage wird grundsätzlich innerhalb eines Monats beantwortet; über eine zulässige Verlängerung und ihre Gründe wirst du innerhalb dieses Monats informiert.
In Settings kannst du deinen Anzeigenamen und Einstellungen ändern; unter Security lässt sich die Anmeldeadresse mit erneuter Bestätigung ändern. In History und Absences lassen sich unterstützte Zeit- und Abwesenheitseinträge berichtigen oder entfernen. Unter Settings → Data kannst du ein Mochi-Archiv herunterladen.
Dieses Archiv umfasst die fachlichen Kontodaten, aber beispielsweise keine Anmeldeadresse oder Sicherheitsprotokolle. Es ersetzt deshalb keine vollständige datenschutzrechtliche Auskunft. Eine vollständige Kontolöschung muss derzeit beim Verantwortlichen angefragt werden; ein verifizierter Bearbeitungsprozess muss vor Veröffentlichung bereitstehen.
Beschwerderecht und Datenschutzkontakt
Vor Veröffentlichung zu klären
Du kannst dich bei einer Datenschutzaufsichtsbehörde beschweren, insbesondere am Ort deines gewöhnlichen Aufenthalts, deines Arbeitsplatzes oder des vermuteten Verstoßes. Du musst dich dafür nicht zuerst an uns wenden.
Für den in Berlin ansässigen Betreiber ist die Berliner Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit zuständig. Über die unten verlinkten Seiten kannst du Kontakt aufnehmen oder eine Beschwerde einreichen.
Ob ein Datenschutzbeauftragter zu benennen ist und welche Kontaktdaten dann anzugeben sind, ist noch zu klären.
Automatisierte Entscheidungen
Die geprüften Funktionen berechnen Arbeitszeitsummen und Salden und begrenzen missbräuchliche Anfragen. Sie treffen keine automatisierten Entscheidungen mit rechtlicher oder vergleichbar erheblicher Wirkung im Sinne von Art. 22 DSGVO. Ein künftiger Einsatz für Personalentscheidungen erfordert eine erneute Prüfung und Information.